
"Was in den USA passiert, deckt sich nicht mit unserer Erfahrung"
n-tv
Kein Jahr nach "Rushmere" veröffentlichen Mumford & Songs mit "Prizefighter" auch schon das nächste Album. Im Interview mit ntv.de sprechen die britischen Indie-Folk-Rocker unter anderem über kreativen Rausch und inspirierende Orte.
Kein Jahr nach "Rushmere" veröffentlichen Mumford & Songs mit "Prizefighter" auch schon das nächste Album. Im Interview mit ntv.de sprechen die britischen Indie-Folk-Rocker unter anderem über kreativen Rausch und inspirierende Orte.
ntv.de: Zwischen eurem Album "Delta" und dem Nachfolger "Rushmere" lagen sieben Jahre. Jetzt erscheint nach nicht mal einem Jahr bereits die nächste Platte. Wie ist das passiert?
Marcus Mumford: Dass es damals so lange gedauert hat, lag nicht nur an Covid. In der Zeit habe ich ein Soloalbum gemacht und die anderen waren auch mit ihren eigenen Dingen beschäftigt. Aber man muss sehen: Davor hatten wir vier Alben in zwölf Jahren rausgehauen - Bang, Bang, Bang. Die Pause war also ohnehin irgendwie erzwungen. Als wir dann im Januar 2023 wieder zusammenkamen, sagten wir uns: "Lasst uns einfach ein paar Songs schreiben und sehen, wie es läuft." Wir wollten uns neu in das Gefühl verlieben, in einer Band zu sein. Das passierte dann extrem schnell, eigentlich schon am ersten Tag. Es war leicht, unser Eheversprechen als Band zu erneuern. Wir schrieben massenweise Songs, spielten Shows und alles fühlte sich großartig an. Während wir in New York an der Abmischung von "Rushmere" arbeiteten, kam Aaron Dessner (The National) zur Tür herein, zeigte uns ein paar Sachen, an denen er arbeitete, und wir fingen sofort an, das nächste Album zu machen. Wir hatten noch ein paar Monate Zeit, bevor wir wieder auf Tour mussten. "Prizefighter" war wie ein Geschenk.
Ihr seid also nicht sonderlich überrascht, dass es so schnell und reibungslos funktionierte?
Mumford: Ich glaube, wir sind als viel gesündere Versionen unserer selbst zur Band zurückgekehrt. Wir waren einfach bereit zu arbeiten.

Menschen in Deutschland lesen im Durchschnitt rund eine halbe Stunde pro Tag. Das ist durchaus ausbaufähig, findet Bob Blume. Der Lehrer und Autor wünscht sich eine Rückbesinnung auf die großen Kulturtechniken Lesen und Schreiben und verspricht sich davon nicht weniger als die Stärkung der Demokratie.












