
"Es sind doch nur Brüste!"
n-tv
In Köln herrscht Kreischalarm! Die Geschlechtertrennung geht in die zweite Runde. Nach den Male Models folgen bei "Germany's next Topmodel" die Mädels. Supermodel Heidi Klum und Star-Designer Jean Paul Gaultier schauen wieder ganz genau hin.
In Köln herrscht Kreischalarm! Die Geschlechtertrennung geht in die zweite Runde. Nach den Male Models folgen bei "Germany's next Topmodel" die Mädels. Supermodel Heidi Klum und Star-Designer Jean Paul Gaultier schauen wieder ganz genau hin.
Eine kurze Nacht, ein schnelles Frühstück und ganz schnell wieder in Schale geschmissen: Die kunterbunten Eindrücke von der ersten Male-Model-Auslese bei "Germany's next Topmodel" (GNTM) sind noch nicht ganz verarbeitet, da stehen Heidi Klum und Jean Paul Gaultier schon wieder gut gelaunt und hochmotiviert auf der Kölner Matte. Diesmal sind die Damen dran.
"Ich möchte mir einen ungefilterten Eindruck von den Mädels verschaffen", verkündet die sich aufgeregt ihren silberschwarzen Glitzerfummel zurecht zupfende Chefin. Und dann kommen sie auch schon reingestürmt: hunderte Mädchen und Frauen mit gestylten Frisuren, figurbetonten Hip-Klamotten und hochhackigen Edeltretern.
Juna aus München fühlt sich in dem quiekenden Girls-Knäuel pudelwohl: "Ich bin immer irgendwie die Lauteste", kichert die Blondine. Junas Freundin Melli ist auch dabei. Das große Ziel: Los Angeles. Hier und heute muss aber erst einmal Köln "überlebt" werden. "Ich kriege draußen immer sehr viele Komplimente", verrät Melli mit selbstbewusstem Unterton. Heidi und Jean Paul sehen das aber irgendwie anders. Während Juna eine Runde weiterkommt, muss die sichtlich enttäuschte Melli schon nach der ersten Vorstellung die Koffer packen.
Freud und Leid liegen dicht beieinander. Wie schon bei den Männern geht auch bei den Frauen die Schere zwischen Anspruch und Realität bisweilen weit auseinander. Marie ist das aber alles schnuppe. Die 23-jährige Kandidatin ist einfach nur überwältigt: "Das ist alles so unglaublich!", jubelt sie.

Menschen in Deutschland lesen im Durchschnitt rund eine halbe Stunde pro Tag. Das ist durchaus ausbaufähig, findet Bob Blume. Der Lehrer und Autor wünscht sich eine Rückbesinnung auf die großen Kulturtechniken Lesen und Schreiben und verspricht sich davon nicht weniger als die Stärkung der Demokratie.












