
Gil unter Beschuss und Prüfungs-Spektakel
n-tv
Legendäre Prüfung, volle Punktzahl: Der "Creek der Sterne" begeistert im Halbfinale. Doch auch auf den letzten Metern wird Gil gegrillt. Haben Simones späte Konfrontationen am Ende ihren Einzug ins Finale gekostet?
Legendäre Prüfung, volle Punktzahl: Der "Creek der Sterne" begeistert im Halbfinale. Doch auch auf den letzten Metern wird Gil gegrillt. Haben Simones späte Konfrontationen am Ende ihren Einzug ins Finale gekostet?
"Das kapiert kein Mensch", sagt unsere Simone und damit ist direkt klar, dass die Gil-Causa auch das Halbfinale überlagert. "Wenn er gewinnen würde, wäre das wirklich der Knaller", findet sie und ergänzt, sich dann "nur noch verarscht zu fühlen". Auch Hubert würde einen solchen Sieg "unfair" finden. Alles andere könne man wirklich akzeptieren, aber nicht, dass "ein Gil" im Dschungel eine "Heldenreise" hinlegt, wo doch vor seinem Einzug ein wahnsinniger Shitstorm tobte!
Tja, wenn der Mob die Mistgabeln schwingt, scheint es okay zu sein, aber wenn das Publikum "einen Verbrecher" zum Sieger küren würde, wäre das für "die taffe Frau" ein Unding. Ofarim selbst sagt über seinen Verbleib im Camp, auch er verstehe den Grund dafür nicht: "Ich frage mich wirklich, was da draußen los ist", gibt er zu. Ob es seinem "devoten Verhalten in der ersten Woche" zu verdanken ist?
Patrick findet, seitdem der Mann mit dem Vorfall merkt, dass er von Tag zu Tag immer eine Runde weiterkommt, sei sein Verhalten anders. Oder liegt es vielleicht auch ein Stück weit an "der Opferrolle", die er einnehmen würde, orakeln die Rest-Camper. Nach wie vor verstehen sie nicht, wieso der 43-Jährige nicht die Gunst der Stunde und diese riesige Plattform nutzt, um sich zu entschuldigen. "Wir haben alle gedacht, da kommt noch was", sagt der Bauer, "aber da kam nichts". Sie alle hätten die Füße stillgehalten, weil sie immer an ein Sorry vor einem Millionenpublikum geglaubt hatten.

Menschen in Deutschland lesen im Durchschnitt rund eine halbe Stunde pro Tag. Das ist durchaus ausbaufähig, findet Bob Blume. Der Lehrer und Autor wünscht sich eine Rückbesinnung auf die großen Kulturtechniken Lesen und Schreiben und verspricht sich davon nicht weniger als die Stärkung der Demokratie.












