
Olympia war ihr Traum, aber dann fing Jauch an zu singen
n-tv
Für Jauch war es rein musikalische Untermalung. Die lockt die Kandidatin aber in Richtung Absturz. Ist Olympia damit für sie geplatzt? Zwei schwule Kandidaten schreiben womöglich WWM-Geschichte. Und ein Adoptivvater beeindruckt Jauch.
Für Jauch war es rein musikalische Untermalung. Die lockt die Kandidatin aber in Richtung Absturz. Ist Olympia damit für sie geplatzt? Zwei schwule Kandidaten schreiben womöglich WWM-Geschichte. Und ein Adoptivvater beeindruckt Jauch.
Wer Günther Jauch zu wörtlich nimmt, riskiert bei "Wer wird Millionär?" womöglich den Absturz. So erging es in der Sendung vom Montagabend leider der Leistungssportlerin Michelle Janiak. Als Jauch ein Lied vom kleinen Muck anstimmte, nahm das die Berlinerin als wenig subtilen Fingerzeig auf die richtige Antwort. Dabei hatte Jauch nur spontan gesummt, konnte den Absturz allerdings nicht mehr aufhalten.
Für gerade einmal 4000 Euro sollte Janiak wissen, ob Rüdiger von Schlotterstein auch als der kleine Vampir oder als der kleine Muck bekannt ist. Die Sprinterin hatte ursprünglich zum kleinen Prinzen tendiert, aber auf Jauchs Rat hin die falsche Antwort mit dem 50:50-Joker eliminiert. "Ich merkte ja, dass Sie helfen wollten", sagte Janiak, unterstellte Jauch dann aber leider zu viel Hilfsbereitschaft.
"Ich könnte ja eine musikalische Hilfe geben", sagte Jauch und stimmte ein Lied über den kleinen Muck an. "Ich habe es kapiert, danke", erwiderte Janiak. Da erkannte der RTL-Moderator seinen Fehler. "Das war kein Hinweis", beeilte er sich richtigzustellen. "Denken Sie sich einfach, ich hätte nicht gesungen." Für die Kandidatin schien allerdings nicht ganz klar zu sein, ob Jauch noch scherzte oder nicht.
"Ich nehme jetzt C", legte sich Janiak auf die falsche Antwort "Der kleine Muck" fest: "Wenn es 500 Euro sind, dann sind es 500 Euro." Dabei hatte sie große Pläne mit einem Millionengewinn gehabt. Die erfolgreiche Leichtathletin würde gern bei den nächsten Olympischen Sommerspielen 2028 beim 400-Meter-Hürdenlauf antreten. Ihre Leistung sei ganz vielversprechend, derzeit aber noch von diesem Niveau entfernt.

Menschen in Deutschland lesen im Durchschnitt rund eine halbe Stunde pro Tag. Das ist durchaus ausbaufähig, findet Bob Blume. Der Lehrer und Autor wünscht sich eine Rückbesinnung auf die großen Kulturtechniken Lesen und Schreiben und verspricht sich davon nicht weniger als die Stärkung der Demokratie.












