
Lagerfeuer-Knall! Plötzlich redet Ofarim doch
n-tv
Plötzlich bricht Gil sein Schweigen und sorgt für Verwirrung. Nicht nur bei Simone, mit der er am Lagerfeuer über die "Bild"-Zeitung und die Videobänder spricht. Fast geht dabei unter, dass seine schärfste Kritikerin das Camp verlassen muss. Ofarims Worte lassen das Netz erneut beben.
Plötzlich bricht Gil sein Schweigen und sorgt für Verwirrung. Nicht nur bei Simone, mit der er am Lagerfeuer über die "Bild"-Zeitung und die Videobänder spricht. Fast geht dabei unter, dass seine schärfste Kritikerin das Camp verlassen muss. Ofarims Worte lassen das Netz erneut beben.
Sie haben Fragezeichen im Kopf und kommen nicht mehr mit? Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Es ist der 15. Tag im Dschungel, als Gil Ofarim sein Schweigen bricht, obschon er zuvor immer wieder betont hatte, nichts sagen zu dürfen. Viel wurde im Netz diskutiert, etwa, ob es denn nun eine Verschwiegenheitserklärung oder eine Unterlassungserklärung gebe und wo genau der Unterschied bestehe, denn auch bei Letztgenannter sei ihm von seinen Anwälten angeraten worden, sich nicht zu dem Vorfall zu äußern.
Das Dschungelcamp, so hieß es, sei kein Ort für ein so "komplexes Thema". Nun sitzen Simone und Gil am Lagerfeuer, und plötzlich entfährt es dem Mann, der lange geschwiegen hatte: "Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kameraaufnahmen mehrere Sekunden fehlen. Es gab einen Zeugen, der in der Schlange stand, den ich nicht kenne, der mehrfach ausgesagt hat, er habe den Davidstern gesehen. Das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original."
Simone sagt, sie hätte "noch ein paar Themen offen", spricht "Nachrichten auf Insta" an, als wäre ihr Ruf von irgendwelchen Moralaposteln abhängig, die ihr - wie man das heute so schön sagt - in die DMs sliden. Es sei schwer, ihm zu glauben, "wenn man zwei Jahre nicht die Wahrheit gesagt hat", meint die 49-Jährige. Im Dschungeltelefon gibt Simone ihren Gedanken Raum, sie würde seine Worte so verstehen, dass alles doch ganz anders gewesen sein soll. "Er sagt, dass alle anderen dran schuld sein sollen und dass das alles gar nicht so stimmt."

Menschen in Deutschland lesen im Durchschnitt rund eine halbe Stunde pro Tag. Das ist durchaus ausbaufähig, findet Bob Blume. Der Lehrer und Autor wünscht sich eine Rückbesinnung auf die großen Kulturtechniken Lesen und Schreiben und verspricht sich davon nicht weniger als die Stärkung der Demokratie.












