Gesamtmetall: EU-Kommission verfehlt Bürokratieabbau
ZDF
Laut einem Wirtschaftsverband brachte die EU-Kommission 2025 so viele neue Rechtsakte auf den Weg wie seit 15 Jahren nicht.
"Gegenteil von Bürokratieabbau": Die EU-Kommission brachte nach Angaben des Wirtschaftsverbands Gesamtmetall 2025 so viele neue Rechtsakte auf den Weg wie seit 15 Jahren nicht mehr. Der Wirtschaftsverband Gesamtmetall übt Kritik an der EU-Kommission. Diese sei im vergangenen Jahr mit ihrer Offensive zum Bürokratieabbau gescheitert. Die Behörde unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte 2025 insgesamt 1.456 Rechtsakte auf den Weg und damit so viele wie seit 2010 nicht mehr. Dies ging aus einer Untersuchung des Wirtschaftsverbands Gesamtmetall hervor, wie die "Welt am Sonntag" am Samstag einem Vorabbericht zufolge berichtet. Von der Leyen hatte für das vergangene Jahr einen "beispiellosen" Abbau von Regeln angekündigt. Der Wirtschaftsverband sieht jedoch das Gegenteil: Viele Unternehmen kämen mit der Umsetzung kaum hinterher, Brüssel halse Firmen täglich vier neue Rechtsakte auf, sagte Zander weiter. Dem Bericht zufolge schlug die Kommission 21 Richtlinien sowie 102 Verordnungen vor und erließ 137 delegierte Rechtsakte sowie 1.196 Durchführungsrechtsakte. Über das Thema berichtete heute Xpress am 31.01.2026 ab 09:37 Uhr.










