Wo humanitäre Krisen unsichtbar bleiben
ZDF
Sambia, Malawi, Angola: Viele humanitäre Krisen sind kaum im Blickfeld der Öffentlichkeit, analysiert die Organisation Care. Warum ist das so?
Zentralafrikanische Republik, Sambia, Malawi: Viele humanitäre Großkrisen sind kaum im Blickfeld der Weltöffentlichkeit, analysiert die Hilfsorganisation Care. Warum ist das so? Konflikte, Wetterextreme und Hunger zerstören die Existenzen von Millionen Menschen in vielen afrikanischen Staaten wie etwa der Zentralafrikanischen Republik, aber auch in Mittelamerika oder in Nordkorea - dabei nimmt die Weltöffentlichkeit kaum Notiz davon. Die zehn humanitären Katastrophen, über die global 2025 am wenigsten berichtet wurde, betreffen laut aktuellem "Krisenreport" der Hilfsorganisation Care etwa 43 Millionen Menschen in Not. Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von Care Deutschland, sagt dazu: Dass viele Großkrisen global betrachtet kaum Schlagzeilen machten, ist Zentel zufolge auch Ausdruck eines "erheblichen Ungleichgewichts in der Berichterstattung". Eine von Care beauftragte internationale Medienanalyse zeigt: Von insgesamt fünf Millionen ausgewerteten Online-Artikeln zu humanitären Notlagen handelten 1,9 Millionen vom Gaza-Krieg. Zudem im Fokus der Weltöffentlichkeit: die Konflikte und Kriege in Syrien, Venezuela, Afghanistan und der Ukraine, die in insgesamt 1,1 Millionen Online-Artikel thematisiert worden sind. Zum Vergleich: Nur etwas mehr als 40.000 Online-Artikel befassten sich mit diesen humanitären Katastrophen:













