Wie umgehen mit Trump? Jens Spahn rät zu Besonnenheit
ZDF
Im Umgang mit Trump mahnt Unionsfraktionschef Spahn zu Besonnenheit. Man müsse "klar in der Sache" sein und "gleichzeitig nicht eskalieren".
Im Umgang mit US-Präsident Trump mahnt Unionsfraktionschef Spahn zu Besonnenheit. Man müsse "klar in der Sache" sein und "gleichzeitig nicht eskalieren", sagt er im ZDF. Nach dem Grönland-Streit, Trumps Zollandrohungen und dem Treffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos, haben sich die Wogen kurzzeitig geglättet. Nun sucht die Bundesregierung nach einer Strategie, wie man künftig mit den USA unter Donald Trump umgehen soll. Harte Kante oder freundliche Besonnenheit? In der ZDF-Sendung "Berlin direkt" spricht sich Unionsfraktionschef Jens Spahn für einen Mittelweg aus: Das sei der Kurs gewesen, mit dem Friedrich Merz und die anderen Europäer in Davos Erfolg gehabt hätten. Dieser habe "dazu beigetragen, dass Donald Trump dann am Mittwoch offenkundig seine Meinung geändert" habe, sagt Spahn. In der Unionsfraktion gehen die Meinungen zum Umgang mit den USA auseinander. Die einen, etwa Fraktionsvize Sepp Müller, plädieren dafür, "sich von Amerikas Fesseln zu befreien". Die anderen, darunter der Vorsitzende Spahn, wollen an der Seite des einstigen Verbündeten USA bleiben. Dieser gibt mit seiner Haltung immer wieder Anlass zur Kritik, auch diese Woche, als er Verständnis für Trumps Grönland-Vorgehen zeigte. Spahn sagte in einem Interview, wenn es um den Schutz Grönlands vor dem Einfluss Russlands gehe, "da hat Donald Trump einen Punkt". Vom Koalitionspartner SPD hat ihm das den Vorwurf eingebracht, "Sympathien für den Kurs von Donald Trump" zu hegen. SPD-Politiker Michael Roth nannte Spahn sogar "ein Sicherheitsrisiko". Viel Kritik, wenig Selbstkritik? Für Spahn ist die Kritik an seiner Person kein Grund für einen Rückzug aus dem Amt. Er will an seinem Posten festhalten, sagt er:













