"Selbstverständlich": Schweden hätte für Grönland gekämpft
ZDF
Hätte US-Präsident Trump Grönland gewaltsam einzunehmen versucht, wäre Schweden kampfbereit gewesen, sagt Vize-Ministerpräsidentin Busch im ZDF.
US-Präsident Trump hat darauf verzichtet, Grönland gewaltsam einzunehmen. Schwedens Vizeministerpräsidentin Busch sagt, hätte er es doch gewollt, wäre ihr Land kampfbereit gewesen. Schweden wäre auf eine mögliche militärische Auseinandersetzung mit den USA vorbereitet gewesen, wenn US-Präsident Donald Trump Grönland hätte gewaltsam übernehmen wollen. Auf die Frage, ob Schweden in diesem Fall gekämpft hätte, sagt die stellvertretende schwedische Ministerpräsidentin, Ebba Busch, ZDFheute: Schließlich ginge es bei dieser Frage um die Grundlage des Nato-Abkommens, so Busch. "Wenn einer unserer Nachbarn Unterstützung braucht, werden wir ihnen beistehen." Schweden lasse sich nicht erpressen und würde es auch nicht akzeptieren, dass Territorium abgegeben werden müsste. Zwar habe Trump in der vergangenen Woche in Davos seine Position verändert und es sei gut, dass sich die Situation entspannt habe. Dennoch müsse man dem US-Präsidenten gegenüber härter werden. Eine Lehre aus dem Auftritt Trumps müsse sein, die eigene Wirtschaft zu stärken. Schweden werde in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent vorhergesagt. Die Wirtschaft müsse auch in anderen Ländern Fahrt aufnehmen. Außerdem müsse Europa das Zwei-Prozent-Ziel der Nato erreichen. "Wir müssen in unsere Verteidigung investieren." Schweden könnte bald schon fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben, so Busch. "Das müssen alle EU-Länder tun."













