Wie Nordsee-Windparks vor Sabotage geschützt werden können
ZDF
Europa plant Windkraft-Anlagen in der Nordsee - und schafft damit auch neue Ziele für Sabotage. Wie man sie schützen kann, erklärt ein Experte.
Europa plant neue Windkraft-Anlagen in der Nordsee - und schafft damit auch neue Ziele für Sabotage auf See. Wie man sie schützen kann, erklärt Sicherheitsexperte Moritz Brake. Zum "weltgrößten Drehkreuz" für saubere Energie soll die Nordsee werden, mit Offshore-Windparks im großen Stil - so kündigten es Staats- und Regierungschefs beim Nordsee-Gipfel am Montag an. Ein möglicher Meilenstein der Energiewende. Gleichzeitig ist das offene Meer längst zum Schauplatz der hybriden Kriegsführung geworden. Vergangene Sabotageakte durch Russlands sogenannte Schattenflotte in der Ostsee machen Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit, auch mit Blick auf die nun geplanten Windparks Sorge. "Es ist ganz klar, dass unsere geopolitischen Rivalen längst kritische Infrastrukturen ins Ziel gefasst haben", sagt Brake bei ZDFheute live. Zwar sei man bei möglichen Cyberangriffen mittlerweile relativ wachsam, vor physischer Sabotage sei die Infrastruktur vor der Küste aber noch nicht ausreichend geschützt, so Brake, der auch Reserveoffizier der Marine der Bundeswehr ist.













