Pistorius: Trumps Äußerungen "unanständig und respektlos"
ZDF
"Schlicht nicht wahr": Verteidigungsminister Pistorius findet für die Äußerungen von US-Präsident Trump zum Afghanistan-Einsatz klare Worte.
"Schlicht nicht wahr": Verteidigungsminister Pistorius findet für die Äußerungen von US-Präsident Trump zum Afghanistan-Einsatz klare Worte. Eine Entschuldigung sei angebracht. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hält nach den Unterstellungen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr eine Entschuldigung für angebracht. Auf die Frage, ob sich Trump bei den Angehörigen der gefallenen Soldaten entschuldigen müsse, sagte der SPD-Politiker in der ARD-Sendung "Caren Miosga": Pistorius deutete dann aber an, dass er nicht wirklich damit rechnet: "Wir wissen alle, wie der amerikanische Präsident funktioniert." Trump hatte im Sender Fox News erneut behauptet, dass die USA die Nato nie gebraucht hätten. Mehrere andere Nato-Staaten hätten zwar nach dem 11. September 2001 Truppen nach Afghanistan geschickt, diese seien jedoch "ein wenig" zurück geblieben, "etwas abseits der Frontlinien", sagte Trump. Pistorius sagte: "Ich habe großen Respekt vor der Leistung der amerikanischen Nation und des Bündnispartners, die die USA für uns 70 Jahre war. Aber Respekt ist eine Sache, die gegenseitig erbracht werden muss." Auf die Frage, ob er mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth darüber sprechen werde, sagte er: "Sobald ich ihn sehe, selbstverständlich".













