US-Ausstellung über Sklaverei wiederhergestellt
ZDF
Auf Anweisung Trumps ist eine Ausstellung zu Sklaverei abgebaut worden. Nach einer gerichtlichen Rüge wurden die Exponate nun wieder aufgehängt.
Auf Anweisung Trumps ist eine Ausstellung zu Sklaverei in den USA abgebaut worden. Nach einer gerichtlichen Rüge gegen die US-Regierung wurden die Exponate nun wieder aufgehängt. Eine Ausstellung in Philadelphia über die Sklaven des ersten US-Präsidenten George Washington ist aufgrund eines Gerichtsbeschlusses wiederhergestellt worden. Richterin Cynthia Rufe hatte der US-Regierung eine Frist bis Freitag gesetzt, Tafeln wieder anzubringen, die zuvor entfernt worden waren. Die Restaurierungsarbeiten sollten voraussichtlich bis Freitag weitergehen. Philadelphias Bürgermeisterin Cherelle Parker besuchte am Donnerstag (Ortszeit) den Ausstellungsort im Independence National Historical Park und sagte den Mitarbeitenden des National Park Service: Einer der Arbeiter antwortete: "Es ist uns eine Ehre." Parker ist die erste schwarze Frau, die in Philadelphia zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Das Justizministerium möchte die Entscheidung von Richterin Rufe nicht akzeptieren und hat Berufung eingelegt. Die Regierung argumentiert, sie allein könne entscheiden, welche Geschichten auf den Stätten des National Park Service erzählt werden. Die Stadt Philadelphia hatte geklagt, nachdem der National Park Service die Tafeln aus dem Independence National Historical Park entfernt hatte. Dieser Park war der Ort, an dem George und Martha Washington in den 1790er Jahren mit neun ihrer Sklaven lebten.













