Friedrich Merz betont "gemeinsame Verantwortung" der CDU
ZDF
In seiner Rede beim CDU-Parteitag wirbt Merz für Geschlossenheit der Partei. Er wolle Politik auch für jene machen, die ihn nicht gewählt hätten.
In seiner Rede beim CDU-Parteitag wirbt Friedrich Merz für Geschlossenheit der Partei. Er wolle außerdem Politik auch für jene machen, die ihn nicht gewählt hätten, so der Kanzler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat zu Beginn seiner Rede anlässlich des Parteitags der CDU in Stuttgart als Bundeskanzler zu Geschlossenheit in der Partei aufgerufen: "Die Verantwortung für unser Land ist unsere gemeinsame Verantwortung", so Merz in Stuttgart. Er wolle außerdem Politik für alle Menschen im Land machen. Man habe eine Verantwortung für ganz Deutschland, "für alle Bürgerinnen und Bürger" des Landes, so Merz. Dabei sei die CDU die "Zukunftspartei" und die "Macherpartei", so Merz. Merz begrüßte vor seiner Rede die ehemalige Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende Angela Merkel (CDU). Ein Teil der rund 1.000 Delegierten erhob sich zu Beifallsbekundungen, als Parteichef Friedrich Merz die langjährige Kanzlerin und Parteichefin in der Tagungshalle erwähnte. Merz begrüßte Merkel mit einem Handschlag, worauf sich ein kurzes Gespräch anschloss. Merkel selbst äußerte sich nicht öffentlich. In einer kurzen Begrüßung vorab würdigte Merz auch die verstorbene ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Süßmuth sei ihrer Zeit "oft voraus" gewesen. Der Erfolg der Partei heute sei "auch ein Verdienst von Rita Süssmuth und ihrem politischen Weitblick". "Wir stehen vor großen Aufgaben", sagte Merz zur Eröffnung des Treffens mit Blick auf die großen innen- und außenpolitischen Herausforderungen. "Wenn wir geschlossen sind, dann können wir alles zusammen erreichen." Dies sei das "kraftvolle Signal", das von dem Parteitag ausgehen solle.













