Parteichefs in Pöbelstimmung: Merz ein "Opa in Feinripp":
ZDF
Traditionsgemäß ist der politische Aschermittwoch Bühne für scharfe Reden. Die Parteispitzen liefern sich einen Schlagabtausch.
Beim politischen Aschermittwoch darf jede Partei sich richtig austoben. CSU-Chef Söder teilte deftig aus, nannte den Kanzler "Meckerfritzen" und Weidel einen "blonden Kühlschrank". Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und den Kommunalwahlen in Bayern nutzten die Redner ihre Auftritte beim politischen Aschermittwoch auch zu persönlichen Angriffen auf ihre Gegner. Der politische Aschermittwoch ist traditionell von kräftiger Wortwahl geprägt. Zur größten Kundgebung in Bayern kamen etwa 4.000 Menschen zur CSU in Passau. CSU-Chef Markus Söder nahm seine politischen Kontrahenten ins Visier. Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek nannte er in seiner launigen, zuweilen derben Rede eine "Rosa Luxemburg für Arme", AfD-Chefin Alice Weidel einen "blonden Kühlschrank aus der Schweiz". Der Grünen-Bundestagsfraktionschefin Katharina Dröge warf Söder vor, dass ihre Partei im Europaparlament mit der AfD gegen das Mercosur-Abkommen gekämpft habe, obwohl sie der Union immer vorwerfe, gegen die Brandmauer zur AfD zu verstoßen.













