Rechte Gewalt von Jugendlichen bleibt auf hohem Niveau
ZDF
2025 ist die Zahl junger rechtsextremer Straftäter kaum gesunken. Besonders viele Tatverdächtige sind zwischen 14 und 17, zeigen Zahlen des BMI.
2025 ist die Zahl junger rechtsextremer Straftäter kaum gesunken. Besonders viele Tatverdächtige sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Das zeigen vorläufige Zahlen des BMI. Die Zahl Jugendlicher und junger Erwachsener, die in Deutschland rechtsextreme Straftaten verüben, bleibt auf hohem Niveau. Das geht aus einer Anfrage der Grünen-Fraktion an die Bundesregierung hervor, die dem "Tagesspiegel" vorliegt. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 6.674 Fälle rechter Gewalt registriert, an denen Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt waren. Die Verdächtigen sind überwiegend männlich. Knapp die Hälfte der Fälle (3.163) geht demnach auf das Konto von männlichen Jugendlichen, die zwischen 14 und 17 Jahren alt waren. An 376 Fällen in dieser Altersgruppe waren weibliche Jugendliche beteiligt. Bei den bis 13-Jährigen standen 159 männliche und 37 weibliche Personen im Verdacht, im vergangenen Jahr rechtsextrem motivierte Straftaten begangen zu haben. Bei unter 14-Jährigen gilt per Gesetz allerdings die Schuldunfähigkeit. Straftaten würden nur bei einem echten Staatsschutzdelikt erfasst oder bei schuldfähigen Mittätern. Die Zahlen des BMI für das Jahr 2025 sind vorläufig und können sich wegen möglicher Nachmeldungen von Fällen verändern.













