Iran und USA sprechen erneut - auch über Atomprogramm
ZDF
Iran und die USA führen neue Verhandlungen. Trump hat Teheran mit einem Militäreinsatz gedroht, sollte es nicht zu einer Einigung kommen.
Zwischen Iran und den USA geht es in neue Gespräche. Ein Thema: Irans Atomprogramm. US-Präsident Trump drohte mit einem Militäreinsatz, sollte es nicht zu einer Einigung kommen. Iran und die USA setzen an diesem Dienstag ihre indirekten Verhandlungen in der Schweiz fort. Delegationen beider Staaten treffen sich nach Angaben aus Teheran in Genf. Es ist die zweite Runde nach der Wiederaufnahme indirekter Gespräche zwischen Washington und Teheran am 6. Februar, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman. Die Positionen liegen nach den ersten Gesprächen in Omans Hauptstadt Maskat noch weit auseinander: Teheran will nur über sein Atomprogramm und die Aussetzung von Sanktionen verhandeln, die USA und Israel pochen jedoch auch auf Verhandlungen etwa über das iranische Raketenprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Regierung mit "Konsequenzen" im Falle einer ausbleibenden Einigung bei den Gesprächen. Er werde an den Gesprächen "indirekt" beteiligt sein, sagte Trump am Montag (Ortszeit) vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Man werde sehen, was passieren könne. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit militärischem Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Inzwischen haben die USA einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt.













