Selenskyj: "Vertrauen in Putin wird es nie geben"
ZDF
Nach vier Jahren Krieg sei die Ukraine erschöpft, so Präsident Selenskyj im ZDF. Wer Putin stoppen kann und warum der Kriegihn einsam machte.
Nach vier Jahren Krieg sei die Ukraine erschöpft, so Präsident Wolodymyr Selenskyj. Wer Putin aufhalten könnte und warum der Krieg ihn zunächst einsam machte, erklärt er im ZDF. Seit dem 24. Februar 2022 ist in der Ukraine nichts mehr so, wie es war: Vier Jahre dauert die russische Vollinvasion im Land bereits an. Vier Jahre mit verheerenden Angriffen und ständigem Luftalarm, vier eiskalte Kriegswinter, in denen Russland die Energieinfrastruktur des Landes angreift. "Und das ist nicht nur Erschöpfung, sondern ein dunkles Loch, in das sie fallen", erklärt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im exklusiven Interview mit dem ZDF über die Menschen in seinem Land. Das gelte auch für das Militär: "Es gibt Menschen, die müde und erschöpft sind - viele von ihnen an der Front." Unter seiner Forderung eines "echten Friedens" versteht der Präsident der Ukraine die "Einstellung des gesamten Krieges, also nicht nur eine Waffenruhe". Um mehr als eine "Pause im Krieg" zu erreichen, brauche es Sicherheitsgarantien, denn: Anders als er selbst, so Selenskyj, könne der russische Präsident Wladimir Putin "den Krieg morgen beenden". Abseits davon sei US-Präsident Donald Trump "die einzige Person, die Putin stoppen kann". Die Rolle Deutschlands, beschreibt Selenskyj, habe sich im Laufe des Krieges verändert: "Ich denke, dass die Deutschen entschlossener geworden sind, viel mehr als früher." Bei der Frage nach Vertrauten innerhalb seiner Regierung wird Selenskyj persönlich: Der Beginn des Krieges in der Ukraine sei "ziemlich einsam" gewesen, denn: "Je mehr man vertraut - auch den Leuten, die man kennt - desto mehr Risiken gibt es für das Land, für den Präsidenten und auch für diese Person", so Selenskyj. Dies sei "sein Job", so Selenskyj, denn:













