Experte: Ukraine-Krieg "immer umfangreicher"
ZDF
Russlands Offensive ist durch den Einsatz von Drohnen ins Stocken geraten. Die Ausweitung des Konflikts könne Kiew aber schaden, so ein Experte.
Russlands Offensive in der Ukraine ist durch den Einsatz von Drohnen ins Stocken geraten. Die Ausweitung des Konflikts könne für die Ukraine aber zur Gefahr werden, so ein Experte. In der Ukraine haben die russischen Streitkräfte mit ihrer Frühjahrsoffensive begonnen. Während Russland an mehreren Frontabschnitten vorrückt, meldet die Ukraine Geländegewinne im Süden des Landes. Vorstöße an der Front seien derzeit aber kaum möglich, sagt Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer. Dabei habe vor allem der Einsatz von Drohnen "einen ganz massiven Einfluss auf die Kriegsführung". Truppen, die sich aus der Deckung begeben, würden schnell abgefangen. Bei ZDFheute live spricht der Militärexperte über die Lage an der Front in der Ukraine, den Einfluss von Kampfdrohnen und erklärt, welche Gefahren die globale Dimension des Konflikts mit sich bringt. … ist Militäranalytiker, Historiker und aktiver Soldat beim österreichischen Bundesheer. Seit 2024 leitet er das Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Zuvor war er Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Zudem ist er Kommandant des österreichischen Gardebataillons. Von 2004 bis 2013 war er Teil einer Spezialeinheit des österreichischen Bundesheeres. In dieser Zeit nahm er an verschiedenen Auslandseinsätzen teil, unter anderem in der Zentralafrikanischen Republik, Tschad, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo, später auch in Mali. Sehen Sie oben das Gespräch in voller Länge oder lesen Sie es hier in Auszügen. Das sagt Oberst Reisner zu ... Im südlichen Frontabschnitt in der Region Saporischschja, "wo sich auch das Zentrum der russischen Anstrengungen befindet", habe die Ukraine Geländegewinne erzielt. Die ukrainischen Vorstöße gelangen vor allem, weil die russischen Streitkräfte keinen Zugang mehr zu Starlink haben, nachdem Elon Musk die Kontrolle über die Nutzung des Satellitennetzwerks in der Ukraine verschärft hatte.













