Gaza: "Das Tor zur Welt" hat sich "ein Stück weit geöffnet"
ZDF
Erstmals seit 2024 sind Krankentransporte von Gaza nach Ägypten an der Grenze Rafah möglich. Ein Helfer beschreibt, was er dabei erlebt hat.
Erstmals seit 2024 ist die Grenze Rafah zwischen Gaza und Ägypten geöffnet. Erste Krankentransporte sind möglich. Ein Helfer beschreibt, wie er die aufreibende Fahrt erlebt hat. Am Tag nach der offiziellen Wiederöffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten konnten erste Krankentransporte aus dem zerstörten Gebiet gebracht werden. Die WHO brachte nach eigenen Angaben fünf Schwerkranke über die Grenze. Dabei bleibt die Lage aufgrund weiterer Angriffe Israels weiter gefährlich. "Das war ein sehr besonderer Moment für uns", berichtet Notfallsanitäter Bernhard Kleinhäntz von der Hilfsorganisation Cadus, der einen der zwölfstündigen Transporte als Helfer in einem Krankenwagen begleitete. Der Krankentransport, den er unterstützte, habe eine ältere Dame, die seit längerem auf medizinische Versorgung warte, nach Rafah gebracht, so Kleinhäntz. Die Ausreisen der Patienten finden in Zusammenarbeit mit der WHO statt, berichtet Kleinhäntz. Zunächst werde geprüft, ob die Patienten ausreisen können - also über die notwendigen Dokumente verfügen, eine Aufnahmezusage in einem der behandelnden Länder haben. "Wenn dem allen nichts im Wege steht, dann wird dieser Transport vorbereitet, geplant und durchgeführt."













