"Wir müssen die Notbremse ziehen"
ZDF
Ökonom Stelter wirft der Politik falsche Weichenstellungen in der Wirtschaftspolitik vor. Er fordert "radikale Reformen" und einen "Kurswechsel".
Der Ökonom Daniel Stelter wirft der Politik falsche Weichenstellungen in der Wirtschaftspolitik vor. Er fordert "radikale Reformen" und einen "Kurswechsel". Daniel Stelter ist Unternehmensberater, Ökonom und Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums "Beyond the Obvious". Er spricht darüber, wie er die Reformfähigkeit in Politik und Gesellschaft beurteilt. ZDFheute: Worin sehen Sie die Ursache für die dramatische Lage der Wirtschaft? Daniel Stelter: Wir haben in den letzten 20 Jahren so getan, als würden die guten Zeiten nie enden. Mit dem Ergebnis, dass wir das Geld überwiegend falsch verwendet haben. ZDFheute: Warum tut sich die Politik mit Reformen aktuell so schwer? Stelter: Das hat verschiedene Ursachen. Eine davon ist, dass wir deutlich mehr Probleme haben als vor 20 Jahren, da war es eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Wir hatten eine hohe Arbeitslosigkeit. Das war ein adressierbares Problem.













