USA: Was Trumps neue Attacke auf den Klimaschutz bedeutet
ZDF
Klimawandel-Leugner Trump kippt die sogenannte "Gefährdungsfeststellung" - und damit die Basis einer ganzen Reihe Klimaschutz-Regeln in den USA.
Klimawandel-Leugner Trump hat nun auch die so genannte "Gefährdungsfeststellung" gekippt. Banal ist das nicht. Damit entfällt die Basis für eine ganze Reihe von Klimaschutz-Regeln. Es klingt fast ein bisschen nebensächlich, wenn die Trump-Administration in den USA nun die so genannte "Gefährdungsfeststellung" zurücknimmt. Das ist es aber nicht. Kurz gesagt stellt diese wissenschaftlich fundiert fest, dass Treibhausgase eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen darstellen. Da der bekennende Klimaschutz-Gegner Donald Trump bereits den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimavertrag vollzogen und den aus der zugrundeliegenden UN-Klimarahmenkonvention angekündigt hat, verwundert das nicht wirklich. Trotzdem hat dieser nächste Schritt große Folgen. Die Gefährdungsfeststellung (Endangerment Finding) hatte die US-Umweltbehörde EPA 2009 unter US-Präsident Barack Obama veröffentlicht - auf Basis wissenschaftlicher Studien. Sie war die Grundlage dafür, den "Clean Air Act", also das Luftreinhaltegesetz, sozusagen zu erweitern. Jahrzehntelang galt das Gesetz nur für Schadstoffe wie Blei, Ozon und Ruß. Die USA sind nach China der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen weltweit. Nach Daten des Global Carbon Budgets lag etwa der Ausstoß von Kohlendioxid aus fossilen Quellen 2024 bei 4,9 Milliarden Tonnen. Zum Vergleich: Der der gesamten EU lag bei 2,43 Milliarden Tonnen. Pro Kopf verursachte jeder US-Bürger 14,2 Tonnen CO2. Der weltweite Durchschnitt liegt bei rund 4,7 Tonnen, der in der EU bei etwa 5,4 Tonnen.













