Ukraine-Krieg: Gespräche in Abu Dhabi sollen fortgesetzt werden
ZDF
Kiew und Moskau wollen ihre Gespräche fortsetzen. Während die USA im Hintergrund vermitteln, bleibt die Frage nach Gebietsabtretungen.
Kiew und Moskau wollen ihre Gespräche in den Emiraten offenbar fortsetzen. Während die USA im Hintergrund vermitteln, bleibt die Frage nach Gebietsabtretungen. Ukrainer und Russen wollen in den Vereinigten Arabischen Emiraten ihre vor einer Woche begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufnehmen. Der Kreml in Moskau und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigten den Termin in der Hauptstadt Abu Dhabi zwar, nannten aber - wie in der vergangenen Woche - weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt. Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff. Diesmal verhandeln die Kriegsparteien ohne US-Vertreter. Witkoff traf sich indes am Samstag in Miami mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew. Der Russe teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen geführt. Witkoff schrieb seinerseits, es habe produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Zuge des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs gegeben. Das Treffen habe die Ansicht bestärkt, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei. Trotz der immer wieder als "konstruktiv" und "produktiv" beschriebenen zahlreichen Zusammenkünfte ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen bisher nicht in Sicht. Zentral für Moskau sind Forderungen nach Gebietsabtretungen. Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass - dieser umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk - zurückzieht, die weiterhin von Kiew kontrolliert werden. Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt. Nach dem Treffen des Russen Dmitrijew mit der US-Delegation teilte Selenskyj mit, dass Kiew nun konkrete Angaben zu weiteren Zusammenkünften in der nächsten Woche erwarte. In seiner abendlichen Videobotschaft sagte er:













