Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und weitere Länder an
ZDF
US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck im Grönland-Streit: Bereits ab Februar sollen Zölle gegen Deutschland und weitere Länder gelten.
US-Präsident Trump erhöht den Druck im Grönland-Streit: Schon ab 1 . Februar soll es Zölle auch gegen Deutschland geben. Die EU muss reagieren. Droht eine Eskalation? US-Präsident Donald Trump kündigt Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland wegen der Grönland-Frage an. Diese würden zunächst ab dem 1. Februar zehn Prozent betragen, erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social. Ab dem 1. Juni sollen sie auf 25 Prozent steigen, wenn kein Abkommen für einen US-Kauf der Insel erzielt werde. Diese Zölle müsse man, erläutert ZDF-Korrespondentin Claudia Bates in Washington, "genau so ernst nehmen, wie Trumps Wunsch, Grönland zu einem Teil der USA zu machen". Für ihn seien Zölle da "ein folgerichtiger Schritt, denn sie sind ein Instrument seiner Außenpolitik". Er interpretiere die Gespräche der Arbeitsgruppe, die nun eingesetzt wird, auch als Kaufverhandlungen. Für die Europäer bedeutete dieser Schritt Trumps, sagt ZDF-Korrespondentin Isabelle Schaefers in Brüssel, dass "ihre Strategie, durch ihre Präsenz auf Grönland Trump vom Eingreifen hier abzuhalten, nicht aufgegangen ist". Trump greife zu dem Instrument, mit dem sich die EU bisher in der Vergangenheit immer schwergetan habe mit harten Gegenmaßnahmen, nämlich Zölle. EU-Ratspräsident Costa, erklärt Schaefers weiter, habe "soeben auf einer Pressekonferenz in Paraguay" gesagt, dass die EU "sich weiter dafür einsetzen werde, dass internationales Recht geachtet wird. Dass Europa jetzt reagieren wird". Da gebe es, so erläutert Schaefers, verschiedene Möglichkeiten: "Einmal hatte man sich letzten Sommer auf einen Deal geeinigt, Zölle zu senken, da muss die EU einige Zölle für die USA senken. Das könnte jetzt ausgesetzt werden". Und dann gebe es das sogenannte Antizwangsmaßnahmengesetz, das weitere Mittel bereithalte, "etwa Importbeschränkungen oder Patente auszusetzen". "Wir haben Dänemark und alle Länder der Europäischen Union sowie andere Länder viele Jahre lang subventioniert", behauptete Trump. Und fuhr fort:













