So haben die USA schon früher in Lateinamerika interveniert
ZDF
Operation Condor, Hilfe für Diktaturen: Der Angriff auf Venezuela steht in einer langen Reihe von US-Interventionen in Lateinamerika.
Operation Condor, Hilfe für Diktaturen: Der Angriff auf Venezuela steht in einer langen Reihe von US-Interventionen in Lateinamerika. Auch in Panama wurde ein Machthaber gestürzt. Die US-Angriffe in Venezuela und die Mitteilung über die Gefangennahme des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro reihen sich ein in eine lange Geschichte militärischer und geheimdienstlicher Interventionen der USA in Lateinamerika. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben die Vereinigten Staaten wiederholt in ihrem sogenannten Hinterhof in die inneren Angelegenheiten lateinamerikanischer Staaten eingegriffen, meist mit dem erklärten Ziel, US-Interessen zu schützen oder kommunistische Einflüsse einzudämmen. Diese Interventionen haben die politische Landschaft der Region nachhaltig geprägt und zu erheblichen Spannungen geführt. In den Jahrzehnten des Kalten Krieges intensivierten sich die US-Einmischungen in Lateinamerika deutlich. Die CIA und andere US-Geheimdienste unterstützten Staatsstreiche gegen demokratisch gewählte Regierungen, die als zu links oder US-kritisch galten, wie etwa Chiles Präsident Salvador Allende, der 1973 vom Militär unter General Augusto Pinochet gestürzt wurde.



