Rubio: Iran versucht, Interkontinentalraketen zu entwickeln
ZDF
Vor den USA-Iran-Gesprächen warnt Rubio vor der Enwicklung iranischer Interkontinentalraketen. Der US-Minister sieht eine "untragbare Bedrohung".
Kurz vor den geplanten USA-Iran-Gesprächen in Genf warnt Marco Rubio vor der Enwicklung iranischer Interkontinentalraketen. Der US-Außenminister sieht eine "untragbare Bedrohung". Iran versucht nach Darstellung von US-Außenminister Marco Rubio, Interkontinentalraketen zu entwickeln. Man habe bereits beobachten können, wie Iran die Reichweiten jener Raketen erhöht habe, über die das Land bereits verfüge, sagte Rubio vor Journalisten in der Hauptstadt des Inselstaats St. Kitts und Nevis, Basseterre. Es sei klar, dass sich Iran auf dem Weg dazu befinde, eines Tages Waffen entwickeln zu können, die die USA erreichen könnten. Iran besitze bereits Waffen, die große Teile Europas bedrohen könnten, sagte Rubio. Der Außenminister äußerte sich dabei verwundert darüber, dass Teheran trotz Sanktionen und enormer wirtschaftlicher Probleme weiter Geld finde, um in Raketen mit immer größerer Reichweite zu investieren. Rubio, der auch Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist, betonte: Kurz vor einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA in Genf gab sich Rubio überzeugt, dass Diplomatie nie vom Tisch sei. Präsident Trump bevorzuge diplomatische Lösungen. Die an diesem Donnerstag anstehende dritte Verhandlungsrunde in diesem Jahr würde er lediglich als "nächste Gelegenheit zum Gespräch" bezeichnen, so Rubio.













