Kiew und Charkiw unter schwerem Beschuss
ZDF
Die laufenden Friedensverhandlungen halten Moskau offenbar nicht davon ab, die Ukraine anzugreifen. Kiew und Charkiw stehen stark unter Beschuss.
Die laufenden Friedensverhandlungen halten Russland offenbar nicht davon ab, die Ukraine anzugreifen. Kiew und Charkiw stehen nach ukrainischen Angaben unter schwerem Beschuss. Während der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ist die ukrainische Hauptstadt Kiew einmal mehr von einer Welle russischer Luftangriffe getroffen worden. Die ukrainische Luftwaffe und das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent" meldeten nach Mitternacht, die Millionenstadt stehe schwer unter Beschuss. Behördenvertretern zufolge seien in mehreren Stadtteilen Drohnen und Raketen eingeschlagen - es gebe mindestens ein Todesopfer und vier Verletzte. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte am frühen Samstagmorgen auf Telegram: Es seien mehrere Gebäude getroffen worden, bei denen es sich jedoch nicht um Wohngebäude handele. In mehreren von Drohnentrümmern getroffenen Gebäuden sei Feuer ausgebrochen. Zudem wurde die Wärme- und Wasserversorgung in Teilen der Hauptstadt unterbrochen, ergänzte Klitschko. Im Kiewer Umland wurden nach Angaben der örtlichen Behörden vier weitere Menschen verletzt. Auch aus der ostukrainischen Großstadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland wurden in der Nacht schwere Luftangriffe gemeldet.













