Iran-Gespräche: Trump "nicht glücklich", Oman zuversichtlicher
ZDF
Trump ist unzufrieden über die Gespräche mit Iran. Vermittler Oman zeigte sich zuversichtlicher. Ob es zu einem Militäreinsatz kommt, ist unklar.
US-Präsident Donald Trump äußerte sich zuletzt unzufrieden über die bisherigen Gespräche mit Iran. Oman als Vermittler zeigt sich in einem Interview nun zuversichtlicher. US-Präsident Donald Trump hat sich unzufrieden über die bisherigen Gespräche mit Iran über dessen Atomprogramm geäußert. Aus dem zwischen den USA und Iran vermittelnden Oman gab es in einem Interview mit dem Sender "CBS" zuversichtlichere Töne. "Ich bin nicht glücklich darüber, wie sie sich verhalten", sagte Trump Am Freitag in Washington über die Iraner. "Sie sollten ein Abkommen abschließen, das wäre klug von ihnen." Iran habe bislang nicht eingewilligt, auf den Besitz und den Erwerb von Atomwaffen zu verzichten. "Wir wollen, dass Iran keine nuklearen Waffen besitzt, und genau diese wichtigen Worte sagen sie nicht", so Trump. Zugleich äußerte Trump sich mit Blick auf ein mögliches militärisches Vorgehen: Es wäre netter, wenn ein Militäreinsatz nicht nötig sei - "aber manchmal muss man es auf diesem Weg machen", sagte er. Trump betonte, dass er das "stärkste Militär der Welt" gerne nicht einsetzen wolle. Eine abschließende Entscheidung zum weiteren Kurs habe er bislang nicht gefällt. Stunden später kritisierte Trump bei einem Besuch im US-Bundesstaat Texas erneut, dass Iran nicht auf die Anreicherung von Uran verzichten wolle. Das Land wolle "ein bisschen anreichern", auch wenn es dafür keine Notwendigkeit gebe. "Ich sage: keine Anreicherung, nicht 20 Prozent, 30 Prozent."













