Heizkraftwerke in Ukraine durch Drohnen beschädigt
ZDF
Bei Drohnenangriffen sind Heizkraftwerke im Westen der Ukraine beschädigt worden. Selenskyj kündigt indes ein Treffen mit Russland in den USA an.
Bei nächtlichen Drohnenangriffen sind Heizkraftwerke im Westen der Ukraine beschädigt worden. Selenskyj kündigt indes für kommende Woche ein Treffen mit Russland in den USA an. Russland hat in der Nacht zum Samstag wieder massiv die Energieversorgung der Ukraine attackiert. Nach Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj setzte das russische Militär dabei mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen ein. Ziele seien demnach das Stromnetz sowie Kraftwerke und Umspannwerke gewesen. Energieminister Denys Schmyhal erklärte, es seien zwei Wärmekraftwerke im Westen des Landes sowie wichtige Verteilerstationen getroffen worden. Der größte private Energieversorger DTEK meldete erhebliche Schäden - es sei der zehnte Angriff auf seine Werke seit Oktober 2025. Wegen der Attacken in Grenznähe stellten zwei polnische Flughäfen vorübergehend den Betrieb ein. Der Regionalgouverneur von Lwiw sagte, der Luftalarm in der Region, die an Polen grenzt, habe mehr als sechs Stunden gedauert. Die Regierung in Kiew bat das Nachbarland um Notstromlieferungen, da es landesweit zu Notabschaltungen komme. Auch an anderen Orten gingen die Angriffe weiter: Das russische Verteidigungsministerium gab die Einnahme des Dorfes Tschuhuniwka in der Region Charkiw bekannt. Die Ukraine griff nach eigenen Angaben ein Werk für Raketentreibstoff in der westrussischen Region Twer mit Drohnen an. Präsident Selenskyj warf Moskau vor, sich gegen echte Diplomatie und für neue Angriffe zu entscheiden. "Es ist entscheidend, dass jeder, der die trilateralen Verhandlungen unterstützt, darauf reagiert", schrieb Selenskyj auf der Plattform X.













