Gaza: Dutzende Tote bei israelischen Luftangriffen
ZDF
Israels Armee hat trotz der Waffenruhe in Gaza Dutzende Menschen getötet. Die Angriffe seien eine Reaktion auf früher Verletzungen des Abkommens.
Israels Militär hat trotz der in Gaza geltenden Waffenruhe Dutzende Menschen getötet. Mit den Angriffen reagiere man auf vorherige Verletzungen der Vereinbarung, so die Armee. Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des palästinensischen Zivilschutzes mindestens 32 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien mehrere Kinder. Zuvor hatte das Gesundheitsministerium von mindestens zwölf Toten gesprochen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Bei einem Angriff auf eine Polizeistation im Stadtteil Scheich Radwan im Norden der Stadt Gaza seien 14 Menschen ums Leben gekommen, sagte Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal der Deutschen Presse-Agentur. Weitere sieben Todesopfer habe es unter anderem im Süden des Gazastreifens gegeben, als ein Zelt von Binnenvertriebenen beschossen worden sei. Es war einer der tödlichsten Tage im Gazastreifen seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen der militant-islamistischen Hamas und Israel am 10. Oktober. Die israelische Armee teilte mit, sie habe Kommandeure und Infrastruktur der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad im Gazastreifen angegriffen. Ziele seien unter anderem ein Waffenlager, eine Waffenwerkstatt und zwei Abschussrampen der Hamas gewesen.













