Ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
ZDF
Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin, ist tot. Sie starb mit 88 Jahren, teilt Bundestagspräsidentin Klöckner mit.
Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin, ist tot. Sie starb im Alter von 88 Jahren. Bundeskanzler Merz würdigt sie: "Dieses Land verdankt ihr viel." Rita Süssmuth, ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin, ist tot. Sie starb im Alter von 88 Jahren, wie Bundestagspräsidentin Julia Klöckner am Sonntag mitteilte. Im Juni 2024 hatte sie eine Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht. Klöckner würdigte sie als "eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) würdigt Süssmuth in einer Pressemitteilung: "Für eine moderne und offene Gesellschaft hat sie beispielhaft gekämpft und Maßstäbe für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt." Geboren wurde Süssmuth 1937 in Wuppertal. Mit 34 Jahren wurde sie Professorin der Erziehungswissenschaften. Sie war in den 1970er Jahren Lehrstuhlinhaberin an der Universität Dortmund; zugleich wirkte sie in verschiedenen Gremien des Familienministeriums mit. 1981 trat sie in die CDU ein und wurde unter dem damaligen Kanzler Helmut Kohl 1985 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Ein Jahr später wurde ihr zusätzlich das Ressort Frauen zugesprochen. So wurde sie Deutschlands erste Bundesfrauenministerin. Von 1988 bis 1998 war sie als zweite Frau nach Annemarie Renger (SPD) Bundestagspräsidentin. In dieser Funktion setzte sie sich beherzt für die Verhüllung des Reichstagsgebäudes durch das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude im Sommer 1995 ein.













