China zwischen KI und Konflikten
ZDF
Die Wirtschaft schwächelt, Konflikte drohen - und Chinas KI-Roboter sollen bald alle abhängen. Was vom Jahr des Feuerpferdes zu erwarten ist.
Die Wirtschaft schwächelt, politische Konflikte drohen, Chinas KI-Roboter sollen bald alle abhängen. Was vom Jahr des Feuerpferdes zu erwarten ist. Die neunjährige Shi Xiaoyi holt mit ihrer rechten Hand weit nach hinten aus und schlägt dann dem Pferd auf den Hintern. Das ist eine chinesische Neujahrstradition zum "Jahr des Feuerpferdes", das in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar beginnt. Das Pferd ist weiß, seine Mähne pink, der Bauch voller Luft. Es wäre auch nicht ratsam, einem echten Pferd auf den Hintern zu hauen. So bekommt Shi Xiaoyi keinen Tritt, sondern dem Volksglauben nach viel Glück im neuen Jahr. Sie freue sich darauf, mit ihrer Familie Dumplings zu essen und rote Umschläge, "hong bao", mit Geld zu bekommen. "Pai ma pi" bedeutet wörtlich "dem Pferd auf den Hintern klopfen". Die Redewendung wird im Sprachgebrauch aber meist im übertragenen Sinne verwendet als "schmeicheln, schleimen, jemanden in den Hintern kriechen". Die Neujahrstradition "pai ma pi" ist ein humorvoller Umgang damit. Immerhin soll das Pferd Glück bescheren. Quelle: ZDF Han Lu, Ende 20, will rund um das Neujahrsfest vor allem schlafen, zu Hause faulenzen und in Peking bleiben. "Nach einem Jahr im Job bin ich total erschöpft", sagt sie. Der 24-jährige Chen Shengjuan, der im Jahr des Pferdes geboren ist, erzählt, dass der Druck auf seine Generation "wirklich hoch" sei. In der Volksrepublik ist knapp jeder fünfte junge Mensch arbeitslos, Studierende nicht mitgerechnet. Dabei handelt es sich nur um die offiziellen Zahlen, deren Überprüfbarkeit schwierig ist. Der Konsum im Land ist weiter schleppend, einige Provinzen haben kürzlich angekündigt, ihre Wachstumsprognose im Vergleich zum vergangenen Jahr erstmalig leicht zu senken. Marina Rudyak vom Institut für Sinologie der Universität Heidelberg erklärt:













