Australien: Mutmaßlicher Attentäter erstmals vor Gericht
ZDF
Bei einem Attentat auf ein jüdisches Fest in Sydney sterben 15 Menschen. Nun muss sich der mutmaßliche Täter vor Gericht verantworten.
Bei einem Attentat auf ein jüdisches Fest in Sydney sterben im Dezember 15 Menschen. Nun muss sich einer der beiden mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten. Der mutmaßliche Täter des antisemitischen Schusswaffenangriffs am australischen Bondi Beach ist per Videoübertragung zu seiner ersten öffentlichen Anhörung vor einem Gericht in Sydney erschienen. Der wegen Terrorismus und 15-fachen Mordes angeklagte Naveed Akram erschien für etwa fünf Minuten und sprach kaum während der Anhörung am Montag, wie australische Medien berichteten. Es sei bei dem Gerichtstermin überwiegend um technische Fragen gegangen. Nach Angaben der Polizei hat Akram die Tat vom 14. Dezember gemeinsam mit seinem 50-jährigen Vater begangen, der am Tatort erschossen wurde. Die mutmaßlichen Täter hatten mehr als 1000 Menschen bei einer Chanukka-Feier in einem Park direkt am Bondi Beach mit Schusswaffen angegriffen. Viele der feiernden Menschen gehörten zu örtlichen jüdischen Gemeinden. Die Behörden haben den Angriff als gezielten antisemitischen Anschlag bezeichnet. Sie gehen davon aus, dass die beiden Täter von der Ideologie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beeinflusst waren













