Was Social Media mit dem Gehirn macht
ZDF
Meta-Chef Zuckerberg muss sich vor Gericht dem Vorwurf stellen, seine Social-Media-Apps seien suchtfördernd. Ab wann spricht man von einer Sucht?
Meta-Chef Zuckerberg muss sich vor Gericht dem Vorwurf stellen, seine Social-Media-Apps seien suchtfördernd. Ab wann spricht man von einer Sucht und was macht das mit dem Gehirn? Nur mal kurz auf Instagram, Tiktok und Co. und plötzlich ist eine Stunde rum und das Kopfweh da. In einem historischen Prozess in Los Angeles zum Suchtpotential von sozialen Medien muss sich derzeit neben Meta auch Google verantworten. Aber auch in Deutschland diskutieren SPD und CDU über ein Social-Media-Verbot für bestimmte Altersgruppen. Wann wird das Scrollen zur Sucht? Darüber hat ZDFheute live mit dem Psychologen Christian Montag gesprochen. Manfred Patzer-Bönig, Vorsitzender des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V. zeigt, wie man zu viel Social-Media-Zeit entgegenwirken kann. Sehen Sie hier das Video in voller Länge oder lesen Sie es hier in Auszügen. Eine offizielle Diagnose "Social-Media-Sucht" gebe es bislang nicht, sagt Christian Montag. In der Forschung werde jedoch diskutiert, ob sich Kriterien anderer Abhängigkeiten, wie einer Computerspielabhängigkeit, übertragen lassen. Diese seien: Mediensucht-Experte Patzer-Bönig ergänzt: "Es ist natürlich schwierig, das jetzt irgendwie an Minuten festzumachen". Entscheidend sei, dass das Verhalten zu spürbaren Beeinträchtigungen führe und beispielsweise nicht mehr genug Zeit bleibe, beruflichen und Freizeitaktivitäten nachzukommen, resümieren beide Experten.













