Schüsse bei Hockeyspiel: Mann tötete wohl Ex-Frau und Sohn
ZDF
In Rhode Island starben drei Menschen durch Schüsse bei einem Jugend-Hockeyspiel. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter identifiziert.
Bei einem Jugend-Hockeyspiel im Osten der USA fielen am Montag Schüsse, drei Menschen kamen ums Leben. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter identifiziert. Nach den tödlichen Schüssen bei einem Eishockeyspiel im US-Bundesstaat Rhode Island hat die Polizei einen 56-Jährigen als Verdächtigen identifiziert. Der mutmaßliche Täter habe das Feuer eröffnet und seine Ex-Frau und seinen Sohn getötet, sagte die Polizeichefin der Stadt Pawtucket, Tina Goncalves, mit. Mehrere Personen hätten den mutmaßlichen Schützen gerade überwältigt, als dieser dann eine zweite Waffe zog und sich damit selbst tödlich verletzte. Die Ex-Frau sei noch am Tatort gestorben, der Sohn später im Krankenhaus. Drei Verletzte sind demnach weiterhin in kritischem Zustand. Dabei handelt es sich um die Eltern der getöteten Ex-Frau und einen Familienfreund, sagte Goncalves. Die Familie sei am Montag (Ortszeit) gemeinsam in der Halle gewesen, um das Spiel der Highschool-Teams zu schauen. Über das Motiv wurde bisher noch nichts bekannt. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, Hunderte Zeugen zu dem Vorfall befragt zu haben und Videomaterial auszuwerten. Der Vorfall sei Teil einer "nationalen Krise von Waffengewalt", sagte der Bürgermeister der Stadt Pawtucket, Donald Grebien. Die Polizei bat darum, Videos des Vorfalls nicht in den sozialen Medien zu teilen. Das Spiel war live gestreamt worden. Vor der Arena waren am Montag weinende Familien und noch in Uniform gekleidete Highschool-Hockeyspieler zu sehen, die sich umarmten, bevor sie das Gebiet mit einem Bus verließen.













