Warum Jürgen Klopp als Cowboy ein dickes Fell brauchte
ZDF
Hansi Grebs Abschied und die erste Protokollantin prägen "Mainz bleibt Mainz". Die Redner nehmen auch den "Meenzer Bub" Jürgen Klopp aufs Korn.
"Hansi" Grebs Abschied und die erste Protokollantin prägen "Mainz bleibt Mainz" 2026. Die Redner nehmen nicht nur die Berliner Politik, sondern auch einen "Meenzer Bub" aufs Korn. Wenn "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" ruft, muss man im Kurfürstlichen Schloss ganz genau hinschauen. Denn zwischen Narren und Büttenrednern verstecken sich durchaus auch prominente Gesichter im Publikum. So wie das von Trainerlegende Jürgen Klopp. Für die diesjährige Ausgabe der Kultsendung im ZDF ließ er das Duell zwischen Mainz 05 und Borussia Dortmund sausen und kam als Cowboy ins Kurfürstliche Schloss. Beide Clubs hat er einst trainiert. Klopp wirkte amüsiert, musste aber auch ein dickes Fell beweisen. Denn gleich mehrere Redner nahmen ihn aufs Korn: Thomas Becker ("Der Zeitgeist") witzelte darüber, dass Klopp früher für "Echte Liebe" (beim BVB) und "Mainzer Herzblut" stand, heute aber eher für "Gummibärchensaft mit Kohlensäure". Die Pointe: Damit spielte er auf Klopps Job als "Head of Global Soccer" bei Red Bull an. In seiner Rolle soll er das gesamte Fußballportfolio des Unternehmens voranbringen. Nach seiner gesundheitlich bedingten Pause im Vorjahr sprach Sitzungspräsident Andreas Schmitt Klopp in seiner Paraderolle als Obermessdiener direkt an: Er merkte süffisant an, dass Klopp in Mainz immer willkommen sei - "solange er keine Flügel verleiht", da man in der Domstadt lieber beim Wein bleibe. Er betonte aber auch die Versöhnung: "Egal wo du arbeitest, Jürgen, in Mainz bist du immer der Bub von 05."













