Warum fasten Muslime an Ramadan?
ZDF
Muslime sind ab dem 19. Februar zum Fasten aufgerufen. Welche Regeln dabei gelten und was hinter Ramadan und Zuckerfest steckt.
Für Millionen Muslime weltweit beginnt die mehrwöchige Fastenzeit. Vier Wochen lang gelten für sie dann strenge Regeln. Was sich hinter dem Ramadan verbirgt. Im Ramadan, dem neunten Monat im islamischen Kalender, fasten gläubige Muslime. Nach islamischer Überzeugung wurde dem Propheten Mohammed in diesem Monat der Koran offenbart. Das Fasten gehört neben dem Glaubensbekenntnis, den fünf täglichen Gebeten, dem Almosengeben und der Pilgerfahrt nach Mekka ("Hadsch") zu den fünf sogenannten Säulen des Islam. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Fastenmonat: Der Beginn des muslimischen Fastenmonats wird traditionell durch das Erscheinen der Neumondsichel bestimmt, was je nach geografischer Lage zu leichten Abweichungen führen kann. Unter anderem in Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, im Irak und im Libanon wurde Mittwoch, 18. Februar, als erster Tag des Fastenmonats festgelegt. In Syrien und in Jordanien wurde zunächst Donnerstag, 19. Februar, als erster Tag erklärt. Nach Angaben des Zentralrats der Muslime in Deutschland beginnt der Fastenmonat am Donnerstag. Das Fastengebot gilt für alle ab der Religionsmündigkeit, das heißt ab dem Alter von etwa 14 Jahren. Ausgenommen vom Fastengebot sind Kinder, Alte, Kranke, Schwangere und stillende Mütter, sowie Reisende und Soldaten im Krieg. Maßgeblich sind die Verse 183 bis 185 von Sure 2. Diese Koranpassage beginnt mit den Worten:













