
US-Anleger werfen Private-Equity-Aktien raus
n-tv
Die Gewinne des Vortags sind schon wieder passé, an den US-Börsen geht es wieder nach unten. Nachrichten vom Vermögensverwalter Blue Owl Capital lösen Verläufe im Finanzsektor aus. Der Ölpreis zieht dagegen weiter an.
Die Gewinne des Vortags sind schon wieder passé, an den US-Börsen geht es wieder nach unten. Nachrichten vom Vermögensverwalter Blue Owl Capital lösen Verläufe im Finanzsektor aus. Der Ölpreis zieht dagegen weiter an.
Die US-Börsen haben am Donnerstag mit Verlusten geschlossen. Belastet wurde der Markt vor allem durch Kursverluste bei Private-Equity-Firmen und Technologieaktien. Starke Ergebnisse aus dem Industriesektor begrenzten die Abgaben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende 0,55 Prozent tiefer bei 49.389 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,28 Prozent auf 6861 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 0,31 Prozent auf 22.682 Stellen nach.
Auslöser für die Verkäufe im Finanzsektor waren Nachrichten von Blue Owl Capital. Der Vermögensverwalter will Vermögenswerte im Volumen von 1,4 Milliarden Dollar veräußern und Rücknahmen bei einem seiner Fonds einfrieren, um Schulden zu bedienen und Kapital zurückzuführen. Dies zog die Aktien der Konkurrenten Apollo Global Management, Ares, KKR und Carlyle mit nach unten. Investoren sorgen sich zunehmend um die Kreditqualität und das Engagement der Geldgeber bei Softwarewerten.
Auch die Tech-Schwergewichte Nvidia und Apple gaben nach und drückten auf die Stimmung. Bei KI-Werten wachsen die Zweifel, ob die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz tatsächlich zu den erhofften Umsatz- und Gewinnsteigerungen führen. Zudem fürchten Anleger, dass KI-Tools Geschäftsmodelle in Branchen von Software bis Logistik umkrempeln und den Wettbewerb verschärfen könnten.
"Der Markt versucht zu begreifen, welche Geschäftsbereiche durch KI materiell bedroht sind", sagte Keith Buchanan, Portfoliomanager bei Globalt Investments. "Wir befinden uns in einer Phase des Zyklus, in der man erkennt, dass nicht jeder gewinnen wird und nicht alle Erwartungen erfüllt werden."

Die Debatte um die Rente mit 70 verschärft sich. Während Ökonomen vor einer massiven Finanzierungslücke durch die Babyboomer warnen, bleibt die Frage der sozialen Umsetzbarkeit offen. Experten fordern nun flexible Modelle und bessere Anreize, um das Rentensystem langfristig vor dem Kollaps zu bewahren.












