
Hyatt-Hotelerbe tritt wegen Epstein-Kontakt zurück
n-tv
Der nächste Milliardär verlässt wegen des Epstein-Skandals seinen Posten: Thomas Pritzker war 20 Jahre für die Hyatt-Hotelkette tätig. E-Mails zeigen, wie eng die Verbindung zwischen ihm und dem Sexualstraftäter war.
Der nächste Milliardär verlässt wegen des Epstein-Skandals seinen Posten: Thomas Pritzker war 20 Jahre für die Hyatt-Hotelkette tätig. E-Mails zeigen, wie eng die Verbindung zwischen ihm und dem Sexualstraftäter war.
Der Verwaltungsratschef der Hotelkette Hyatt nimmt wegen seiner Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seinen Hut. Der Milliardärserbe Thomas Pritzker erklärte, er habe im Umgang mit Epstein und dessen Partnerin Ghislaine Maxwell ein "furchtbares Urteilsvermögen" an den Tag gelegt. Er habe den Kontakt aufrechterhalten und sich nicht früh genug distanziert, dafür gebe es keine Entschuldigung.
"Gute Unternehmensführung bedeutet auch, Hyatt zu schützen, insbesondere im Zusammenhang mit meiner Verbindung zu Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell, die ich zutiefst bedauere", erklärte Pritzker. Die veröffentlichten Dokumente belegen, dass Pritzker regelmäßig Kontakt zu Epstein hatte, selbst nach Epsteins umstrittenem Deal mit der Staatsanwaltschaft im Jahr 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen.
Laut CNN bat Epstein Pritzker im Jahr 2018 um Hilfe bei der Buchung einer Unterkunft für eine Frau, die durch Asien reiste und angeblich seine Freundin war. "Ich werde versuchen, eine neue Freundin für Jeffrey zu finden", schrieb die Frau in einer E-Mail, als Pritzker sie fragte, was sie dort vorhabe. "Möge die Macht mit dir sein", antwortete Pritzker und fügte ein Smiley-Emoji hinzu.
Thomas' Vater Jay Pritzker hatte die Hyatt-Kette seit den 1950er Jahren auf Basis eines Hotels in Los Angeles aufgebaut. Die Familie hat weiterhin weitgehende Kontrolle bei dem Konzern. Thomas Pritzker war zeitweise auch Hyatt-Chef und hielt mehr als 20 Jahre den Vorsitz im Verwaltungsrat.

Die Debatte um die Rente mit 70 verschärft sich. Während Ökonomen vor einer massiven Finanzierungslücke durch die Babyboomer warnen, bleibt die Frage der sozialen Umsetzbarkeit offen. Experten fordern nun flexible Modelle und bessere Anreize, um das Rentensystem langfristig vor dem Kollaps zu bewahren.












