
Neue Bahnchefin Palla hat ersten großen Ärger am Hals
n-tv
Die Modernisierung der Strecke Berlin–Hamburg wird laut Deutscher Bahn nicht Ende April abgeschlossen. Nur wenige Tage zuvor klingt das noch anders - auch gegenüber Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Die zeigt sich verärgert.
Die Modernisierung der Strecke Berlin–Hamburg wird laut Deutscher Bahn nicht Ende April abgeschlossen. Nur wenige Tage zuvor klingt das noch anders - auch gegenüber Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Die zeigt sich verärgert.
Nachdem die Bahn mitgeteilt hat, dass sie aufgrund des Winterwetters mit Frost und Schnee den Termin zur Fertigstellung der Streckensanierung Berlin–Hamburg Ende April nicht einhalten kann, sieht sich der Konzern massiver Kritik ausgesetzt. Und das nicht nur wegen der Verzögerung beim Bau, sondern auch wegen der Kommunikation.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig veröffentlichte auf Facebook ein Video, in dem sie ihren Ärger über die Bahn Luft machte. In der Woche vor der Verkündung habe sie noch bei einem Treffen mit Konzernchefin Evelyn Palla gefragt, ob der Termin eingehalten werden könne. "Und ein paar Tage später ist wieder alles anders". Genau das sei das Problem der Deutschen Bahn, so Schwesig: "Dass die Bürgerinnen und Bürger sich einfach nicht drauf verlassen können."
Auch dem rbb hatte ein Bahnsprecher einige Tage vor der Verkündung der Hiobsbotschaft mitgeteilt, dass die Strecke wie geplant Ende April fertig werden soll. "Ich finde den Frust über die Deutsche Bahn sehr berechtigt", sagte Schwesig.
Am 13. März will der bundeseigene Konzern mitteilen, wann auf der Strecke wieder Züge fahren können. Am Dienstag hieß es, es gehe um eine Verzögerung von "wenigen Wochen, nicht von Monaten". Die Lage habe in den vergangenen Tagen neu bewertet werden müssen, die Öffentlichkeit sei "umgehend" informiert worden.

Die Debatte um die Rente mit 70 verschärft sich. Während Ökonomen vor einer massiven Finanzierungslücke durch die Babyboomer warnen, bleibt die Frage der sozialen Umsetzbarkeit offen. Experten fordern nun flexible Modelle und bessere Anreize, um das Rentensystem langfristig vor dem Kollaps zu bewahren.












