
Selbst Trump kann dem Bitcoin nicht mehr helfen
n-tv
Einen kryptofreundlicheren Präsidenten als Donald Trump können sich Bitcoin-Freunde nicht wünschen. Dennoch geht es für das bekannteste Krypto-Projekt steil abwärts. Dass selbst der mächtigste Mann der Welt das nicht verhindern kann, ist für Anleger keine gute Nachricht.
Einen kryptofreundlicheren Präsidenten als Donald Trump können sich Bitcoin-Freunde nicht wünschen. Dennoch geht es für das bekannteste Krypto-Projekt steil abwärts. Dass selbst der mächtigste Mann der Welt das nicht verhindern kann, ist für Anleger keine gute Nachricht.
Donald Trump hat geliefert. Der US-Präsident hat - wie versprochen - eine kryptofreundliche Führung in den wichtigsten US-Aufsichtsbehörden installiert, mehrere wegen Straftaten verurteilte Krypto-Größen begnadigt und eine staatliche Bitcoin-Reserve auf den Weg gebracht. Seine Familie hat ein expandierendes Krypto-Imperium. Ein kryptofreundlicheres Umfeld kann sich die Branche, die viel Geld in Trumps Wahlkampf gepumpt hatte, kaum wünschen. Und was macht der Bitcoin seit ein paar Monaten? Er fällt.
Dabei lief es für die Krypto-Freunde erst mal richtig gut. Nach Trumps Wahlsieg im November 2024 ging es für Bitcoin steil nach oben - getragen von seinem Versprechen, die USA zur "Krypto-Hauptstadt der Welt" zu machen. Bitcoin erreichte im Oktober vergangenen Jahres ein Rekordhoch von mehr als 126.000 Dollar. Doch seit Ende des Jahres geht es steil abwärts.
Anfang Februar stürzte der Bitcoin zum ersten Mal seit 2024 unter die Marke von 65.000 US-Dollar und verlor damit alle Gewinne, die er seit der Wiederwahl von Trump erzielt hatte. Mittlerweile hat sich das Krypto-Projekt zwar auf knapp 69.000 Dollar hochgearbeitet, bleibt aber angeschlagen.
Ein wesentlicher Grund ist die Liquidierung von teils extrem gehebelten Bitcoin-Wetten, die am Kryptomarkt weitverbreitet sind. Hierzu kaufen Anleger mit geliehenem Geld die Kryptowährung. Der anfängliche Preisverfall zwang einige Anleger, ihre Positionen aufzulösen. Denn die Sicherheiten, die sie für ihre hochriskanten Hebel-Geschäfte bei ihrem Broker hinterlegt hatten, reichten nicht mehr aus, um die Verluste zu decken. Diese Verkäufe drücken den Wert der Kryptowährungen weiter und sorgen so für weitere Liquidierungen.

Die Debatte um die Rente mit 70 verschärft sich. Während Ökonomen vor einer massiven Finanzierungslücke durch die Babyboomer warnen, bleibt die Frage der sozialen Umsetzbarkeit offen. Experten fordern nun flexible Modelle und bessere Anreize, um das Rentensystem langfristig vor dem Kollaps zu bewahren.












