
Bahn: Sanierung der Strecke Hamburg-Berlin verzögert sich
n-tv
Schlechte Nachricht für Pendler: Ursprünglich sollte die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin Ende April abgeschlossen sein. Doch daraus wird nichts. Nach Angaben der Bahn ist der Termin nicht mehr zu halten.
Schlechte Nachricht für Pendler: Ursprünglich sollte die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin Ende April abgeschlossen sein. Doch daraus wird nichts. Nach Angaben der Bahn ist der Termin nicht mehr zu halten.
Der Abschluss der umfassenden Sanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Aufgrund der Winterwitterung in den vergangenen Wochen sei der Fertigstellungstermin Ende April nicht zu halten, teilte die Deutsche Bahn mit. Kernproblem sei der Kabeltiefbau für die Signalanlagen, hieß es.
Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin ist seit Anfang Augst 2025 für die Sanierung gesperrt - zunächst war mit neun Monaten Bauzeit geplant worden. Die 280 Kilometer lange Strecke führt durch fünf Bundesländer und ist eine der wichtigsten Pendlerstrecken in Deutschland mit täglich rund 30.000 Fahrgästen im Fernverkehr und insgesamt 470 Zügen pro Tag.
Noch Mitte Dezember sah sich die Bahn bei der umfassenden Sanierung der Strecke auf einem guten Weg. Die Arbeiten am Oberbau seien nach rund der Hälfte der geplanten Bauzeit inzwischen abgeschlossen, teilte der Konzern damals mit. Seit Anfang August seien rund 165 Kilometer Gleise, 241 Weichen, Schallschutzwände, Signale, Oberleitungen und Bahnsteige erneuert worden.
Die Generalsanierung wurde nach Bahn-Angaben dringend notwendig, da die wichtige Verbindung dem Verkehrsaufkommen kaum mehr standhalten kann. Während der Sperrung wird der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch im Schnitt um 45 Minuten. Statt zwei Verbindungen pro Stunde gibt es nur noch eine Verbindung pro Stunde. Die Halte Ludwigslust und Wittenberge entfallen komplett.

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