Gescheitertes Krisentreffen: Bundeswehr fliegt nach Grönland
ZDF
Nach dem ergebnislosen Treffen zwischen den USA und Dänemark zur Unterstützung Grönlands reagiert Europa. Deutschland schickt 13 Soldaten.
Nach dem ergebnislosen Treffen zwischen den USA, Dänemark und Grönland reagieren europäische Staaten. Auch aus Deutschland sind 13 Bundeswehrsoldaten in die Arktis unterwegs. Nach einem erfolglosen Krisengespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland treiben Deutschland und weitere europäische Länder einen mehrtägigen militärischen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel voran. Die Bundeswehr ist zur Zeit mit einigen Soldaten in die Hauptstadt Nuuk unterwegs. Erste französische Soldaten sind unterdessen bereits in dem von den USA beanspruchte Grönland eingetroffen. Etwa 15 Gebirgsjäger seien vor Ort, um die gemeinsame Militärübung mit Soldaten anderer europäischer Länder vorzubereiten, sagte der französische Botschafter für den Nord- und Südpol, Olivier Poivre d’Arvor, dem Sender France Info. "Das ist ein starkes politisches Signal." Ziel sei es, "den USA zu zeigen, dass die Nato in Grönland präsent ist", sagte Poivre d'Arvor. Unterdessen wird auf eine Reaktion von US-Präsident Donald Trump zu dem Treffen mit Vertretern aus Dänemark und Grönland gewartet. Die dänische und grönländische Delegation war laut dem dänischen Außenminister Rasmussen nach "einer Reihe (...) bemerkenswerter öffentlicher Äußerungen zur Sicherheit Grönlands und der Arktis" nach Washington gereist. "Unser Ziel war es, einen gemeinsamen Weg zu finden, diese Sicherheit zu erhöhen." Das Gespräch in Washington zu dem Konflikt um die Arktisinsel war am Mittwoch jedoch ohne eine Lösung zu Ende gegangen. Dem dänischen Außenminister Lars Løkke Rasmussen zufolge offenbarte das Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio und US-Vizepräsident JD Vance "fundamentale" Meinungsverschiedenheiten.













