Fünf Stunden Epstein-Kreuzverhör: Wie es für Pam Bondi lief
ZDF
Demokraten werfen Bondi im Epstein-Fall Vertuschung vor. Sie verteidigt ihre Linie vor Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus.
Demokraten werfen Justizministerin Bondi im Epstein-Fall Vertuschung vor. Sie verteidigt ihre Linie und nennt Donald Trump den transparentesten Präsidenten der US-Geschichte. "An die Epstein-Überlebenden, wer von ihnen möchte noch mit dem Justizministerium sprechen", auf die Frage des demokratischen Abgeordneten Dan Goldman heben alle zehn Frauen die Hand, die als Epstein-Überlebende nur ein paar Reihen hinter Pam Bondi sitzen. Vor dem Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses muss Bondi Fragen zu ihrer Führung beantworten. Seit einem Jahr steht sie an der Spitze des US-Justizministeriums. Die Abgeordneten sprechen immer wieder die Epstein-Überlebenden direkt an. Immer wieder signalisieren diese schweigend: Wir wollen unsere Geschichten gegenüber dem Ministerium aussagen. Bondi wird nicht einen Blick auf die Frauen hinter ihr werfen - nicht in fünf Stunden Befragung. In der teils hitzigen Diskussion steht ein Thema klar im Mittelpunkt: die Epstein-Akten. Der Druck auf Bondi wurde immer größer. Erst veröffentlichte ihr Ministerium mehr als drei Millionen Dokumente über einen Monat nach der Frist. Dann tauchten darin sensible Daten von Opfern auf, die so in der Öffentlichkeit und in ihrem Umfeld geoutet wurden.













