
EZB-Chefin Lagarde: Gehe nicht von vorzeitigem Abschied aus
n-tv
Mitte der Woche kommen Gerüchte auf, EZB-Chefin Lagarde wolle ihren Posten vorzeitig räumen. Um noch vor den nächsten Wahlen in Frankreich eine Neubesetzung möglich zu machen, um nicht den Rechten in die Hände zu spielen. Die Gerüchte werden nicht bestätigt. Aber auch nicht dementiert.
Mitte der Woche kommen Gerüchte auf, EZB-Chefin Lagarde wolle ihren Posten vorzeitig räumen. Um noch vor den nächsten Wahlen in Frankreich eine Neubesetzung möglich zu machen, um nicht den Rechten in die Hände zu spielen. Die Gerüchte werden nicht bestätigt. Aber auch nicht dementiert.
Christine Lagarde sieht ihre Arbeit als Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) noch nicht beendet. Trotz Spekulationen, sie könnte vorzeitig zurücktreten. "Wenn ich auf all diese Jahre zurückblicke, denke ich, wir haben viel erreicht - ich habe viel erreicht", sagte sie am Donnerstag dem "Wall Street Journal". Sie wolle ihre Erfolge konsolidieren, sie auf solide und verlässliche Beine stellen. "Meine Grundannahme ist, dass das bis zum Ende meiner Amtszeit dauern wird", so Lagarde.
Lagarde sagte weiter, sie sehe als ihre Mission die Preis- und Finanzstabilität sowie den "Schutz des Euro, damit er solide, stark und für Europas Zukunft gerüstet ist." Sie lehnte es ab, einen Bericht der Financial Times zu kommentieren, wonach sie vor dem Ende ihrer Amtszeit im Oktober 2027 zurücktreten würde.
Die EZB hatte damals in einer Erklärung mitgeteilt, Lagarde habe keine Entscheidung über das Ende ihrer Amtszeit getroffen, den Bericht aber nicht ausdrücklich dementiert. Ein vorzeitiger Abgang Lagardes würde Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein Mitspracherecht bei der Besetzung eines der mächtigsten Posten Europas geben. Dies geschähe vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027, bei der Marine Le Pens rechtsextreme Partei Rassemblement National an die Macht kommen könnte. Offiziell wählen alle 27 EU-Staats- und Regierungschefs den EZB-Präsidenten. Doch größere Länder wie Frankreich und Deutschland spielen eine überproportionale Rolle bei den Verhandlungen, die oft mit Postengeschacher um andere europäische Ämter einhergehen.

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