Amazon-Tochter AWS investiert in Cloud für Europa
ZDF
Die Amazon-Tochter AWS hat in Potsdam ein Rechenzentrum für Europa in Betrieb genommen. Damit reagiert AWS auf Vorbehalte gegen US-Konzerne.
Die Amazon-Tochter AWS hat in Brandenburg ein Rechenzentrum für Europa in Betrieb genommen. Mit dem Projekt reagiert der Cloud-Anbieter auf Vorbehalte gegen US-Konzerne. Der weltgrößte Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS) hat am Donnerstag in Potsdam ein Rechenzentrum ausschließlich für Europa in Betrieb genommen. Die Server der neuen AWS European Sovereign Cloud seien physisch und rechtlich von den Rechnern des Mutterkonzerns getrennt. Dadurch soll eine größere technologische Unabhängigkeit von den USA gewährleistet werden. Der Betrieb dieser Cloud ist den Angaben zufolge auch dann gesichert, wenn die Internet-Verbindungen zwischen den USA und der EU getrennt würden oder die USA den Export von Software untersagen würden. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) begrüßte das Projekt. Das AWS-Engagement "stärkt die Position Deutschlands als europäischer Knotenpunkt für digitale Infrastruktur und sendet ein klares Signal für die Attraktivität unseres Landes für zukunftsweisende Investitionen", sagte Wildberger. Dagegen sagte der digitalpolitische Sprecher der SPD, Johannes Schätzl, mit Blick auf die Frage der Datensouveränität Deutschlands der Nachrichtenagentur Reuters:













