Schafe stürmen Supermarkt: Discounter plant Patenschaft
ZDF
Eine Schafherde verirrt sich in einen bayerischen Discounter. Penny finanziert die Reinigung und ein Jahr lang die Futterkosten für die Tiere.
Eine Schafherde verirrt sich in einen bayerischen Discounter. Penny erlässt dem Schäfer die Kosten für Schäden und Reinigung und will eine Patenschaft für die Tiere übernehmen. Rund 50 Schafe haben den bekannten Werbeslogan "Erstmal zu Penny" wohl etwas zu wörtlich genommen. Während eines Schafzuges in der unterfränkischen Gemeinde Burgsinn entschied sich die Truppe am Montag spontan gegen den Weg der restlichen Herde - stattdessen spazierte sie in die örtliche Filiale des Discounters. Die Supermarktkette Penny hat daraufhin angekündigt, für ein Jahr die Patenschaft für die Schafherde übernehmen zu wollen, die sich dorthin verlaufen hatte. Für die Herde solle etwa das Futter gestellt werden, wie das in Köln ansässige Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dafür möchte Penny nun Kontakt zum Schäfer aufnehmen. Ob die Schafe auf der Suche nach einem bestimmten Angebot waren oder sich bloß aufwärmen wollten, das ließ sich nicht klären. Offensichtlich gefiel es dem Trupp im Kassenbereich des Marktes sehr gut. Nach 20 Minuten folgten die Ausreißer dann doch wieder dem Tross der Artgenossen. "Die rund 20 Kund*innen haben den tierischen Spontanbesuch dem Vernehmen nach auch sportlich genommen", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Penny Südwest, Philipp Stiehler, und versprach: Das Team habe den Markt rasch gereinigt, damit der Betrieb schnell weitergehen konnte.













