Rennfahrer-Ikone Hans Herrmann gestorben
ZDF
Weil er schlimme Crashs überlebte, bekam er den Spitznamen "Hans im Glück". Nun ist die Rennfahrer-Ikone Hans Hermann mit 97 Jahren gestorben.
Weil er schlimme Crashs überlebte, bekam er den Spitznamen "Hans im Glück". Nun ist die Rennfahrer-Ikone Hans Hermann gestorben. Er wurde 97 Jahre alt. Die Rennfahrer-Ikone Hans Herrmann ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 97 Jahren, wie die Autobauer Porsche und Mercedes übereinstimmend mitteilten. Seinen größten Erfolg feierte Herrmann 1970 mit dem Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der gebürtige Heidelberger teilte sich beim Klassiker den rot-weiß-roten Porsche 917 mit dem Engländer Richard Attwood. In seiner Laufbahn feierte er mehr als 80 Gesamt- und Klassensiege, die meisten davon für Porsche. Mercedes erinnerte an einen "herausragenden Rennfahrer, der die Geschichte von Mercedes-Benz maßgeblich geprägt hat". Als Teil der legendären Silberpfeil-Rennfahrer habe er Mitte der 1950er-Jahre beeindruckt. Porsche engagierte das Talent 1953 als Werksfahrer. Nach Klassensiegen bei der Mille Miglia und in Le Mans wurde Mercedes auf ihn aufmerksam - eine der erfolgreichsten Rennfahrer-Karrieren Deutschlands nahm so richtig Fahrt auf. Der legendäre Rennleiter Alfred Neubauer nahm den vielversprechenden Jungspund 1954 beim Comeback der Silberpfeile ins Formel-1-Team auf. "Benjamin", wie ihn Neubauer nannte, überzeugte in seiner ersten Grand-Prix-Saison als Gesamtsechster mit einem dritten Platz in der Schweiz und Rang vier in Italien. Herrmann absolvierte in den 1950er Jahren 18 Grand Prix und fuhr unter anderen an der Seite von den Legenden Juan Manuel Fangio und Stirling Moss im Mercedes













