"Ku'damm 77": Wie gelang die Zeitreise?
ZDF
Die ZDF-Serie "Ku'damm 77" spiegelt das Bild der 70er Jahre wider, dafür muss das Team am Set eine entsprechende Atmosphäre schaffen.
Die ZDF-Serie "Ku'damm 77" spiegelt das Bild der 70er Jahre wider, dafür muss das Team am Set eine entsprechende Atmosphäre schaffen. Wie macht man das? Es herrscht reger Verkehr auf der Richard-Wagner-Straße in der Nähe des Kurfürstendamms in Berlin. Aber was hier fährt, sind alles Oldtimer aus den 1970er Jahren - alte Busse, Pkw, Taxis und Polizeiautos. Es laufen Dreharbeiten am Außen-Set für die vierte Staffel der Ku’damm-Reihe - mit vielen Komparsinnen und Komparsen. Wir sind - wenigstens für ein paar Tage und auf einem kurzen Straßenstück - wieder zurück im Jahr 1977. Für das Team ist es eine logistische Herausforderung. Seit der ersten Staffel wird auf der Richard-Wagner-Straße der Ku’damm gedreht, weil die Architektur zeithistorisch passt. Trotzdem muss nachgeholfen werden. Kay Delventhal, Visual Effects Supervisor, erklärt, wie das geht: Zum Beispiel setzten sie im Hintergrund am Computer die Gedächtniskirche ein oder nehmen die grünen Fahrradweg-Markierungen weg, um dem historischen Stadtbild zu entsprechen. Und fertig ist der Ku’damm im 70er-Jahre-Look. Gedreht wurden die meisten Innenszenen in einem Filmstudio in Berlin. Die Wohnung der Familie Schöllack wird hier mehr als sechs Wochen lang auf- und dann später zur Tanzschule umgebaut.













