Sturmtief Ellli: Was uns erwartet
ZDF
Unwetterwarnung für Deutschland: Sturmtief Elli sorgt mit einem heftigen Schneesturm und Blitzeis für Lebensgefahr. Aktuelle Infos im Ticker.
Deutschland steht eine turbulente Wetterlage bevor. In der Nacht zum Freitag übernimmt Sturmtief "Elli" die Regie. Wir halten Sie auf Stand. Über dieses Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, etwa bei heute Xpress am 08.01.2026 ab 9:00 Uhr sowie im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF am 08.01.2026 ab 5:30 Uhr. Der CDU-Vorstand sagt seine Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterwarnungen ab. "Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie der angekündigten Zug- und Flugausfälle sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen", teilte eine Parteisprecherin mit. Die Hamburger Bildungsbehörde hat soeben entschieden, wetterbedingt den Präsenz-Unterricht an allen Hamburger Schulen am morgigen Freitag, 9. Januar 2026, ausfallen zu lassen. Eine Notbetreuung für Schüler bis zur sechsten Klasse müsse allerdings sichergestellt werden. Online-Unterricht soll angeboten werden, wo dies möglich ist. Dafür sollen die Schüler demnach mit Unterrichtsmaterial versorgt werden. Geplante Prüfungen müssten abgesagt werden, so der Landschulrat Altenburg-Hack. Er kündigte an, dass die Schulbehörde am Freitagvormittag darüber informieren werde, wie am Montag mit dem Unterricht zu verfahren sei. ZDF-Wetterexperte Klaus Leßmann erwartet heute Abend von der Eifel bis zum Bodensee Schnee und Regen sowie große Glättegefahr vom Saarland ins Rhein-Main-Gebiet. In der Nacht soll es von Nordhessen bis nach Niederbayern zu starkem Schneefall kommen. Ab Mitternacht rechnet Leßmann mit Eisregen von München bis ins Berchtesgadener Land. Am Freitag sind starke Schneefälle von der Ems bis nach Berlin wahrscheinlich. In Verbindung mit starkem Wind werde es zu erheblichen Schneeverwehungen kommen, sagt Leßmann. Am Nachmittag rechnet er im Westen ab etwa 300 Metern mit starken Schneefällen, im Südwesten zudem mit stürmischem Wind. Im Süden werde es allmählich bis Samstagmorgen auch im Flachland wieder Schnee geben. Ab Freitagabend und am Samstag sei mit Sturmflut an der Ostsee zu rechnen. Die Hamburger Köhlbrandbrücke ist wegen starken Schneefalls und Glätte auf den Fahrbahnen am Vormittag in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt worden. Das teilt die Polizei auf der Plattform X mit. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Vormittag im Süden Schleswig-Holsteins und in Hamburg Schneefall mit Neuschneemengen von drei bis sechs Zentimetern vorausgesagt. Auch am Nachmittag soll es weiter Schnee geben - allerdings zunächst eher geringfügig. Für morgen rechnet der DWD rund um Hamburg mit etwa zehn Zentimetern Neuschnee. Zudem sind stürmische Böen im Binnenland möglich. Die Wetterlage zeigt sich regional unterschiedlich, insgesamt aber entspannt. Das berichten die ZDF-Studios aus den Ländern.An der Ostseeküste rund um Kiel blieb der befürchtete große Schneesturm aus, dafür gilt eine Hochwasserwarnung. Örtlich gibt es Schneeverwehungen. In Hamburg führten morgendliche Schneefälle zu Verkehrsproblemen, der Schneefall lässt inzwischen nach. Auch in München fällt Schnee - bei starkem Frost. Später werden Regen und punktuell Glatteis erwartet. Im Saarland hat sich die Lage beruhigt, der Verkehr läuft weitgehend, doch Glätte bleibt möglich. Wegen Schneefall und Schmelzwasser wird hier bis zum Wochenende vor mäßigen Hochwassern gewarnt. In Baden-Württemberg herrscht übliches Winterwetter mit leichten Behinderungen, vor allem in den Höhenlagen. Das ZDF-Studio Sachsen meldet Extremkälte bis Minus 15 Grad Celsius.













