Wolodymyr Selenskyj: Putin ist ein "Sklave des Krieges"
ZDF
Putin habe kein Interesse am Ende des Krieges, sagte Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er forderte Europas Unterstützung.
Putin habe kein Interesse am Ende des Krieges, sagte Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er forderte Europas Unterstützung - auch im Interesse Europas. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz die westlichen Partner zu Zusammenhalt und Partnerschaft aufgerufen und davor gewarnt, dass Russland dies zerstören möchte. Russlands Präsident Wladimir Putin interessiere sich jedoch nicht für ein Ende des Krieges, so Selenskyj. Und er werde auch andere europäische Länder nicht in Ruhe lassen, denn er brauche die Macht. Selenskyj forderte deshalb erneut die Unterstützung Europas und der USA - denn Europa brauche die Ukraine. Er dankte zudem mehrfach seinen europäischen Partnern und den USA und brachte Stolz und Lob für die Ukrainer und ihre Widerstandsfähigkeit zum Ausdruck. Er appellierte auch an die Empathie der Zuschauer in München: "Stellen Sie sich das einmal über Ihren eigenen Heimatländern vor", sagte er, nachdem er aufgezeigt hatte, wie viele Drohnen, Raketen und Gleitbomben die Ukraine allein im Januar angegriffen haben. Zuvor hatte am Samstag US-Außenminister Marco Rubio eine Rede in München gehalten. Dabei schlug er weniger aggressive Töne an als Vizepräsident JD Vance im vergangenen Jahr. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wolle das transatlantische Bündnis erhalten, aber auch verändern, machte Rubio in seiner Rede am Samstag deutlich.













